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Mai
15

Große Datenmengen mit anderen teilen soll mittlerweile ja einfach gehen. Hat man früher die Urlaubsfotos noch kleingerechnet und gezippt per eMail verschickt, zwischenzweitlich mal den Dienst WeTransfer genutzt, legt man sie heute einfach mal in einem eigenen Verzeichnis der Cloud ab. Freunde und Familie können sich dort dann die Bilder herunterladen. Auch als Backuplösung könnte die Cloud in Frage kommen.

Aber Achtung! Daten, die dort gespeichert werden sind unter Umständen für Dritte einsehbar. Auch hat man keinen Einfluss auf die ständige Verfügbarkeit seiner dort gespeicherten Daten.

Für geschäftliche Daten sind das KO-Kriterien. Aber auch private Daten möchte ich privat an genau die Leute weitergeben, die diese was angeht und niemand anderem – also auch nicht den Systemadmin in einem anderen Land Zugriff gewähren. Wer weiß schon, ob irgendwann mal zB Fotos von Laternenpfählen oder Gullideckeln in den U.S.A. dort gegen irgendein dort geltendes Gesetz verstoßen.

Ich will hier die Verfahrensweise beschreiben, Daten mit TrueCrypt verschlüsselt in der Cloud zu speichern.

1. Account bei einem Cloud Dienst anlegen

Einige der Dienste bieten Privatanwendern gleich kostenlosen Speicherplatz unterschiedlicher Größe an. Momentan benutze ich selbst DropBox.

Cloud Dienst für Privatanwender
kostenloser Speicher
CloudMe 3GB
Dropbox 2GB
Mozy 2GB
TeamDrive 2GB
Ubuntu One 5GB
Wuala 5GB
(Die Tabelle wird noch erweitert)

2. Sinnvolle Verzeichnisse im Cloudspeicher anlegen

Den Cloudspeicher unterteile ich in verschiedene Ordner (Fotos, Musik, etc). Ebenso lege ich mit anderen Personen oder Gruppen geteilte Ordner an (zB Familie, Freunde, etc.). Die Ordner kann ich nun den jeweiligen Personen oder Gruppen (Familie, Freunde, etc.)  freigeben. Das geschieht bei jedem Dienst etwas anders – im zZeifelsfall einfach dadurch, dass man den Link zu dem Ordner nur dem entsprechenden Empfänger mitteilt und die Links zu anderen eingerichteten Ordnern einfach nicht. Somit kann ich jetzt schonmal die zu übermittelten Daten auf die “Postfächer” verteilen.

3.  Daten verschlüsseln

Mit TrueCrypt (Download) erstelle ich nun sog. verschlüsselte Container in unterschiedlichen Größen und lade diese in die entsprechenden Cloud-Verzeichnisse. Eine Anleitung zur Erstellung von Containern findet Ihr auf Computerbild.de. Man kann sich das Aufteilen des Cloudspeichers so vorstellen, wie das Partitionieren des vorhandenen Speicherplatzes einer Festplatte.

Um den Speicherplatz optimal auszunutzen, teile ich ihn komplett in Container unterschiedlicher Größe auf. Natürlich kann man auch nach und nach die Verzeichnisse verschlüsseln und einen Teil unverschlüsselt oder ungenutzt lassen.

Beispiel: der Cloudspeicher hat 2 Gigabyte
Fotos: 1GigaByte
Dokumente: 300 MegaBytes
Musik: 200 MegaBytes
Familie: 500 MegaBytes

Da immer der komplette Container erneut hochgeladen wird, gilt als Faustregel: je kleiner der Container, desto schneller ist er aktualisiert in der Cloud. Sollte man also für die Fotos nur 200 MB benötigen, erstellt man besser einen Container in dieser Größe (oder vielleicht etwas größer).

Die verschiedenen TrueCrypt-Container binde ich nach Bedarf als Laufwerk in Windows mit ein und kann sie als Festplatten nutzen.

4. Upload der neuen Daten

Ich habe nun Dateien in die TrueCrypt-Container gelegt, solange diese als Laufwerk mit eingebunden sind, wird die neue geänderte Version der Container nicht wieder in die Cloud hochgeladen. Also die Laufwerke nach getaner Arbeit trennen (“unmount”) und schon geht der Upload der verschlüsselten Daten los.

Anmerkung

Nachdem ich nun auf Wuala gestoßen bin, teste ich nun diesen Dienst. Sympathisch ist jedenfalls, dass Wuala selbst die Daten vor dem Upload verschlüsselt und einen Firmensitz in der “neutralen” Schweiz hat. Ob Wuala nicht mit einem Universalschlüssel eventuell doch noch an die Inhalte kommt, kann einem egal sein, da man ja selbst mit meinem Passwort, Schlüsseldatei oder gar Schlüssel-USB-Stick (TrueCrypt bietet da verschiedene Möglichkeiten) verschlüsseln kann, doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser.

Wer einen genauen technischen und rechtlichen Vergleich der Cloud Dienste haben will, findet eine umfangreiche Studie vom Frauenhofer Institut hier.

Statt TrueCrypt kann man auch andere Verschlüsselungstools nehmen. Boxcrypter scheint eine gute Alternative zu sein, zumindest was die einfachere Handhabbarkeit angeht. Auch funktioniert das Tool auf Android & Co. Kostenlos für Privatanwender bis zu einer Ordnergröße von 2GigaByte.

Januar
16

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Januar
15
Therme Bad Driburg
Mediterana Bensberg
Fleenseetherme D-17213 Göhren-Lebbin
Neptunbad Köln
persönliche Gesamtnote 3 1 2 2
Saunen 3 1 2 2
Schwimmbad 5 1 2 3
Gastro 1 1
Umkleide 4 2 4 4
Parken 1 1 1 3
Duschen 3 1 2 3
Ambiente 3 1 3 1
Sauberkeit 2 1 2 1
Personal 2 1 1 2
Preis 2 4 2 3
Ruheräume 4 1 2 2
Anwendungen/Beauty 3 2 1